IT-Integration: Abgrenzung Dokument vs. Anwendung

in jedem Unternehmen gibt es die sogenannte Schatten-IT: Fachabteilungen erstellen eigenverantwortlich Office Makros, bauen Access Datenbanken auf, um eigene Auswertungen auf „ihren“ Daten fahren zu können etc.

Im Zuge der Digitalisierung wird das Zusammenführen aller Unternehmensdaten immer wichtiger werden. Sofern dies nicht gelingt, können keine durchgängigen automatisierten Prozesse modelliert und implementiert werden…

Bei der Analyse von Integrationsbedarfen stehe ich regelmäßig vor der Entscheidung: nehme ich der Personalabteilung ihre „eigene“ „kleine“ Datenbank oder ihre Kalkationstabelle weg oder lasse ich nochmal alle 4e gerade sein. Ha denkt es sich um eine Hilfsdatei oder ist es eine eigene Anwendung, in der vielleicht sogar unternehmenskritische Daten gehalten und verarbeitet werden? Was passiert damit, wenn der verantwortliche Beschäftigte die Organisation verlässt?

Oder: welches ist eigentlich die aktuell gültige Arbeitsversion??? Diejenige, die ich letzte Woche per E-Mail erhalten habe???

Ein erster Absatz der Bewertung solcher „Dateien“ könnten die Fragen sein:

  1. werden wiederkehrend und in regelmäßigen Abständen externe Daten importiert und weiter verarbeitet?
  2. wird das Ergebnis der Verarbeitung anderen Organisationseinheiten zur Verfügung gestellt?
  3. Was geschieht mit dem Ergebnis? Stellen die Daten und Ergebnisse eine Grundlage für Entscheidungen in anderen Org-Bereichen dar?

Wenn diese Fragen mit „ja“ beantwortet werden, handelt es sich eher um eine „Anwendung“, weniger um eine einzelne, nur temporär benötigte Arbeitsdatei. Dann könnte es sich lohnen, diese in eine größeres IT-Gesamtsystem zu integrieren….

Schleswig-Holstein läutet Abschied von Microsoft ein | heise online

https://m.heise.de/newsticker/meldung/Schleswig-Holstein-laeutet-Abschied-von-Microsoft-ein-3849115.html

Ein erster wichtiger Schritt! V.a. wenn man es mit Software Anbietern für die öffentliche Hand zu tun hat weiß man, dass das der richtige Weg ist. Noch nicht geklärt ist jedoch, wer die Open Source Software implementieren soll!? Die selben Anbieter von oben???

Oder IT Experten einstellen?  Woher nehmen?

Digitalisierung und Arbeit

  • Wie wird sich die Zahl der zukünftig benötigten Arbeitsplätze ändern?
  • Welche Qualifikationen sind zukünftig notwendig, wenn zunehmend Maschinen standardisierte Abläufe schneller und in höherer Qualität hinbekommen als ein Mensch?
  • Wie können Steuereinnahmen dauerhaft aufrecht erhalten werden, wenn weniger Menschen und dafür mehr Maschinen arbeiten?
  • Welche Antworten auf diese Fragen haben unsere Politiker?